Historic Vehicle Group befasst sich mit der Situation historischer Motorräder

 
 

Am 29. März 2017 traf sich die Historic Vehicle Group des Europäischen Parlaments unter Leitung von Bernd Lange erneut, um über diverse Themen zu debattieren.

 

So gab beispielsweise der Gastredner Doede Bakker von der FIVA (Fédération Internationale des Véhicules Anciens – Weltverband der Oldtimer-Clubs) den Teilnehmenden einen Einblick in die aktuelle Situation historischer Motorräder. Neben einigen speziellen Aspekten wie den „Low Emission Zones“ und dem Einfluss von Biokraftstoffen, stellte er insbesondere die Rolle von Motorrädern im Rahmen intelligenter Transportsysteme heraus.

Die Mitglieder der Historic Vehicle Group waren sich darüber einig, dass historische Motorräder für intelligente Transportsysteme sichtbar sein müssen und begrüßten die derzeit laufenden Arbeiten in diesem Bereich.

Nach Ansicht der Gruppe müsse für alle anderen historischen Fahrzeuge sichergestellt sein, dass diese im Rahmen der europäischen Gesetzgebung hinsichtlich intelligente Transportsystemen nicht benachteiligt würden.

Des Weiteren tauschte sich die Gruppe zu aktuellen Entwicklungen im Umgang mit der REACH-Verordnung aus. Bernd Lange informierte die Mitglieder der Historic Vehicle Group über die noch bestehenden Probleme bei der Erstellung eines Standardformulars um Ausnahmeregelungen für Reparaturen und Ersatzteilbeschaffung historischer Fahrzeuge zu erreichen. „Für die Ersatzteilbeschaffung und Reparatur historischer Fahrzeuge muss sichergestellt werden, dass für die geringe Verwendung bestimmter Stoffe wie Chromtrioxid im Rahmen der REACH-Verordnung Ausnahmen gelten. Auch sollten Regelungen hinsichtlich Bleiverbindungen keine Batterien oder andere Anwendungen umfassen, die zu 100% recycelt werden und keine Schäden hervorrufen“, so Bernd Lange. „Gerade für die kleinen und mittleren Unternehmen die sich auf Oldtimer spezialisiert haben ist dies von wesentlicher Bedeutung!“