Veranstaltung zum Thema Energieeffizienz in Gebäuden

 
 

Am Montag, den 25. September 2017, lud Bernd Lange zu einer Veranstaltung zur Energieeffizienz in Gebäuden ein.

 

Diese fand in der Niedersächsischen Landesvertretung statt und führte viele wichtige Akteure aus diesem Themenbereich zusammen.

Energieeffizienzmaßnahmen sind für die EU von wesentlichen Bedeutung. Sie tragen dazu bei, die Klimaschutz- und Energieziele der EU zu erreichen und die Energieabhängigkeit von Drittstaaten zu senken. Eine gesteigerte Energieeffizienz kurbelt außerdem die europäische Wirtschaft an, indem sie Wachstum und Beschäftigung stärkt und neue Dienstleistungen hervorbringt.

Der Gebäudesektor ist für das Feld der Energieeffizienz von großer Bedeutung, denn hier herrscht noch sehr viel ungenutztes Potential. Gebäude sind für 40% des Energieverbrauchs und 36% der CO2-Emissionen in der EU verantwortlich. Allerdings sind etwa 75% der Gebäude in der EU nicht energieeffizient. Die Verbesserung der Energieeffizienz bei bestehenden Gebäuden geht derzeit nur langsam voran- je nach EU- Mitgliedstaat werden pro Jahr lediglich 0,4 - 1,2% der Bestände renoviert.

„Leider hinkt die EU bei der Renovierung der bestehenden Gebäude hinterher. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden. Um die Verbesserung der Energieeffizienz zu fördern, habe ich mich dafür eingesetzt, dass die überarbeitete Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden bereits im Jahr 2024 statt im Jahr 2028 überprüft werden soll. In diesem Zusammenhang soll dem Artikel 7 „Bestehende Gebäude“ besondere Aufmerksamkeit zuteilwerden und ggf. für verpflichtende Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz bei bestehenden Gebäuden in EU gesorgt werden“, betonte Bernd Lange nachdrücklich.

 

Zum Hintergrund:

Das Paket „Saubere Energie für alle Europäer“, welches die Europäische Kommission am 30. November 2016 veröffentlichte, sieht u.a. die Überarbeitung der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und der Energieeffizienzrichtlinie aus den Jahren 2010 und 2012 vor. Beide Gesetzesvorschläge werden zurzeit im Europäischen Parlament diskutiert.