INTA-Delegationsreise nach Tunesien: Wirtschaftliche und demokratische Entwicklung fördern

 
 

Bernd Lange leitete vom 7. bis 9. Oktober 2018 die Delegation des Ausschusses für internationalen Handel (INTA) in Tunesien. Dort wurden unter anderem Gespräche mit dem tunesischen Handels- und Landwirtschaftsminister und Gewerkschaften geführt. Hintergrund sind die Verhandlungen über ein umfassendes Handelsabkommen zwischen der EU und Tunesien, das auf dem Europa-Mittelmeer-Abkommen von 1995 basiert. Die dritte Gesprächsrunde dazu wird im Dezember 2018 stattfinden.

 

Der Mittelmeerraum war in der Geschichte Europas immer ein Ort des kulturellen, wirtschaftlichen und technologischen Austausches. An diese lange Tradition knüpft auch die Delegationsreise des Handelsausschusses an. Bernd Lange hat sich mit zwei Vertretern der tunesischen Regierung, dem Landwirtschaftsminister und dem Handelsminister, getroffen und über den aktuellen Stand des Handelsabkommens zwischen der EU und Tunesien gesprochen. Dieses Handelsabkommen soll die bereits bestehenden Beziehungen vertiefen. Außerdem hat sich die Delegation mit dem Industrieverband UTICA über die Auswirkungen des Abkommens auf die tunesische Landwirtschaft und Textilindustrie ausgetauscht. Ein Treffen mit der Delegation des tunesischen Parlaments war ebenfalls Teil der Reise. Zum Abschluss fand am Dienstag ein Treffen mit dem tunesischen Gewerkschaftsbund statt, damit sich die Abgeordneten über die schwierige soziale Situation in Tunesien informieren konnten. Für einen wertegeleiteten und gerechen Handel ist es entscheidend, die Rolle der Arbeitnehmer_innen und ihre Rechte in den Fokus zu nehmen.

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